Anzahl Durchsuchen:0 Autor:Site Editor veröffentlichen Zeit: 2021-03-31 Herkunft:Powered
Obwohl es eine große Vielfalt an Müllverbrennungsanlagen gibt, bestehen sie meist aus mehreren unterschiedlichen Teilen. Zu diesen Teilen gehören: der Drehrohrofen (die primäre Brennkammer), ein Nachbrenner (die sekundäre Brennkammer) und ein System zur Kontrolle und Überwachung der Luftverschmutzung. Eine weitere Notwendigkeit ist natürlich, dass ein Abfallprodukt, egal ob fest oder flüssig, in der Verbrennungsanlage verbrannt werden kann. Obwohl es sich um einen komplizierten, mechanischen Prozess handelt, sollten alle Teile einer Müllverbrennungsanlage ständig überwacht und gewartet werden, damit sie ordnungsgemäß funktioniert und keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Arbeiter, die Umwelt oder die Öffentlichkeit darstellt.
Dieser erste Schritt des Prozesses besteht darin, die Abfälle in den Drehrohrofen einzuführen. Der Drehrohrofen wird normalerweise auf einer Temperatur von 1.800 Grad Fahrenheit oder mehr gehalten und der Ofen wälzt den Abfall wie ein Betonmischer oder Wäschetrockner um, um sicherzustellen, dass jede Seite des Abfalls der Hitze ausgesetzt ist. Bestandteile des Abfalls, die in Gas umgewandelt werden, werden in den Nachbrenner gepumpt, und die Materialien, die fest bleiben, werden als Asche in einen separaten Behälter ausgestoßen, wo sie abtransportiert und behandelt werden. Diese Gase im Nachbrenner werden einer Hitze von 2.200 Grad Fahrenheit ausgesetzt, und die extreme Hitze zwingt die Gase oft dazu, ihre chemischen Bindungen weiter aufzubrechen und stabil zu werden – normalerweise ungefährliche Verbindungen wie Wasser und Kohlendioxid.
Anschließend wird der durch die Verbrennungsanlage zerstörte Abfall, sowohl das Gas als auch die feste Asche, analysiert und der Gehalt an gefährlichen Chemikalien überprüft, um sicherzustellen, dass er unter den erforderlichen Standards liegt. Oftmals wird die Asche chemisch behandelt, um sicherzustellen, dass keine gefährlichen Metalle oder andere Materialien ausgewaschen werden und den Boden schädigen. Sobald der resultierende zerstörte Abfall als sicher gilt und die erforderlichen Standards nicht erfüllt, wird die Asche auf eine Deponie gebracht und dort abgelagert. Die Gase werden, auch nachdem sie verarbeitet und als sicher eingestuft wurden, in die Atmosphäre freigesetzt. Dann beginnt der Prozess von vorne.